Ein Projekt zur Vermittlung des rassistischen Pogroms von Rostock - Lichtenhagen

Erarbeiten und bereitstellen von Bildungsmaterialien

Sammeln und Archivieren von Dokumenten

Lichtenhagen im Gedächtnis - Das Pogrom

Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen stehen synonym für die gesellschaftlichen Verwerfungen der wiedervereinigten Bundesrepublik in den 1990er Jahren. Im Sommer 1992 stand Rostock-Lichtenhagen im Mittelpunkt der massivsten fremdenfeindlichen Ausschreitungen in der Geschichte der Bundesrepublik. In der Mecklenburger Allee in Lichtenhagen fand sich die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber (ZAst) des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Das Nachbargebäude war seit Anfang der 1980er Jahre ein Wohnheim für vietnamesische Vertragsarbeiter*innen gewesen.